Einschulung im Hunsrück

Der erste Schultag

In Rheinland-Pfalz startet das neue Schuljahr. Und viele Schulanfänger stürzen sich in einen neuen Lebensabschnitt. Doch oft wird dieser Schritt Seitens der Eltern mit Unsicherheit begleitet. Durch diese Unruhe der Eltern überträgt sich dieses Gefühl oft auf die Kinder, daher wird der erste Schultagtag nicht selten nervenaufreibend und tränenreich Seitens der Eltern und Kinder. Doch das muss nicht sein! Hier ein paar Tipps und Tricks rund um die Einschulung und den Schulalltag.


Vorbereitung des Schulstarts:


Schulmaterial & Schulbücher:

Der erste Schultag lässt sich nicht üben aber gut vorbereiten. Kaufen Sie alle benötigten Schulmaterialen und Schulbücher frühzeitig. Am besten sofort nach erhalt der Listen nach dem Elternabend.


Beschriften Sie alle Schulbücher und Schulmaterialien mit dem Namen und der Klasse Ihres Kindes. Dies erspart oft viel Zeit bei Verwechselungen mit dem Banknachbarn und Schulkammeraden.


Tipp: Bei Büro Haase in Rheinböllen stehen wir Ihnen mit bestem Service zur Seite. Nutzen unseren kostenlosen Material- & Bücherlistenservice. Sie nutzen die freie Zeit mit Ihren Kindern, wir kümmern uns um Ihre Schulbücher und Schulmaterialien. >Mehr Informationen<


Ein Tag vor dem Schulstart:

  • Outfit für den ersten Schultag bestimmen und den Kindern herauslegen. Um den Kindern zusätzlich Sicherheit zu geben, sollte das Outfit abgesprochen werden.

  • Schulranzen mit den benötigten Materialien packen. Es ist nicht nötig die Kinder am ersten Schultag mit allen Büchern und Materialien zu beladen. Oftmals gibt die Lehrkraft Informationen hierzu welches Schulmaterial am ersten Schultag benötigt wird.

  • Die Aufstehzeit festlegen und den Wecker stellen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind einen eigenen Wecker hat. Dies fördert früh die Selbstständigkeit und Selbstverantwortung im kleinen Rahmen.


Gut gestärkt in den Schultag:

Bereiten Sie das Frühstück vor und nehmen Sie die Mahlzeit so oft es geht mit dem Kind zusammen ein. Ein leerer Magen wirkt sich negativ auf die Schulleistung aus, das Kind wird im Laufe des

Tages unaufmerksam, gereizt und nervös und darunter leiden später dann die Noten.


Für ein gesundes Frühstück eignen sich am besten Vollkornbrot, dünn bestrichen mit Butter, Margarine oder Frischkäse und belegt mit fettarmer Wurst, Käse oder vegetarischem Brotaufstrich,

aber auch Müsli mit Milch oder Jogurt und frisches Obst.


Kinder, die morgens keinen Hunger haben, sollten wenigstens eine Kleinigkeit zu sich nehmen: z. B. eine Banane oder einen Becher Kakao. Das ausgiebige Frühstück kann das Kind dann in der Frühstückspause der Schule nachholen.


Die ideale Pausenverpflegung sollte ebenfalls aus einem belegten Vollkornbrot- oder Brötchen bestehen. Außerdem gehören frisches Obst und Gemüserohkost wie zum Beispiel Gurken, Karotten oder Kohlrabi in die Brotdose. Alternativ kann anstatt des Brotes auch mal ein Milchprodukt wie Jogurt oder Quark mitgegeben werden.


Füllen Sie eine Trinkflasche mit Wasser, ungesüßten Kräuter oder Früchtetees oder Fruchtsaftschorlen.


Vermeiden Sie „leere Kalorien“ wie z.B. Süßigkeiten, Croissants,

Plunderteilchen oder ähnlichem, denn diese Produkte enthalten zu viel Zucker und Fett, aber keine Vitamine, Mineral- oder Ballaststoffe. „Leere Kalorien“ lassen den Blutzuckerspiegel zwar schnell ansteigen, doch genauso schnell fällt er auch wieder ab und das Kind fällt in ein Leistungstief.


Weitere Informationen zu gesunder Ernährung erhalten Sie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung unter:

www.dge.de


Der Schulweg:

Bevor sich Ihr Kind selbstständig auf den Weg zur Schule macht, sollte der Schulweg geübt werden. Verkehrsexperten empfehlen hierzu, den Weg mehrmals gemeinsam abzugehen und unterwegs mögliche Gefahren und deren Ursachen zu besprechen.


Üben Sie den Schulweg an verschiedenen Wochentagen, um unterschiedliche Verkehrssituationen kennenzulernen und sich darauf einzustellen.


Sicherheit hat immer die höchste Priorität und es gilt: Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste, aber der sicherste ist der Richtige! Grundschüler beginnen erst langsam, sich mit den Anforderungen

des Straßenverkehrs auseinanderzusetzen. Überprüfen Sie daher am besten regelmäßig, ob das Kind sich im Straßenverkehr sicher bewegt.


Schicken Sie das Kind nicht erst in letzter Minute aus dem Haus, denn das sorgt für Stress und kann in der Eile zu Unachtsamkeit und damit verbundenen Gefahrensituationen führen.


Allein mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren, ist erst nach Ablegen der Fahrradprüfung in der vierten Klasse ratsam, denn die dafür nötigen psychomotorischen Fähigkeiten sind erst ab ca. dem Lebensjahr ausreichend vorhanden.



Umgang mit dem Computer

Wenn Ihr Kind schon mit dem Computer umgehen kann, achten Sie darauf, dass ein Jugendschutzfilter eingerichtet ist.


Nicht mehr als 30 Minuten Computernutzung am Tag. Ausnahme: Spezielle Lernportale für Kinder.


Spezielle Suchmaschinen für Kinder nutzen, z. B.: www.fragfinn.de oder www.blindekuh.de.


Regeln festlegen: Dazu gehört, keine Kontaktanfragen von unbekannten Personen anzunehmen und sich sofort den Eltern anzuvertrauen, wenn andere Kontakte unangenehme Dinge schreiben oder verlangen.


Bei Belästigungen direkt Beweise sichern und zum Beispiel über www.internet-beschwerdestelle.de eine Meldung machen. Wichtig sind Angaben wie Datum, Uhrzeit und Benutzername

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